Büchertipps / Lieblinge


Manchmal leuchtet ein Buch als Stern auf meinem Himmel

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Gebete für die Vermissten

24.09.2014, 09:53 Uhr

In roten Flip-Flops und mit kurzgeschnittenen Haaren stapfen die Freundinnen Ladydi, Paula und Maria durch den Dschungel, vorbei an Mais-, Marihuana- und Mohnfeldern.

Der Ort Guerrero liegt verlassen in den mexikanischen Bergen.
Und man passt auf, wo man hintritt. Skorpione, Schlangen, vor allem die roten, hellen Ameisen und die schwarzen Geländewagen der Drogen-und Menschenhändler sollte man stets im Auge behalten.
Die Flucht gelingt manchmal durch einen Sprung in ein Erdloch, worin die Mädchen sich verstecken können. Gegraben von den Müttern.

"Mexiko ist ein Kaninchenbau voller versteckter Frauen."

Gebete für die Vermissten ist ein Roman, der durch seine Recherche und sein Sachwissen eine Realität zu Tage fördert, die man sich kaum vorzustellen wagt.
Und dabei ebenso beeindruckend ist, ob des Mutes und der Überlebenskraft
dieser Mädchen und Frauen.

 

Csilla Bouton - Buchhändlerin- in Ausbildung bei Xanthippe

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